Auto außerhalb der Öffnungszeiten abstellen – so vermeiden Sie Probleme
Im Werkstattalltag kommt es regelmäßig vor: Fahrzeuge werden außerhalb der Öffnungszeiten abgestellt – früh morgens, spät abends oder am Wochenende. Das ist grundsätzlich kein Problem und für viele Kunden sogar sehr praktisch.
Problematisch wird es allerdings dann, wenn keinerlei Informationen am Fahrzeug oder am Schlüssel hinterlassen werden.
So naheliegend es erscheinen mag:
Nein die Kollegen wissen nicht automatisch, wem das Auto gehört, was daran gemacht werden soll oder wann es wieder abgeholt werden soll.
Damit es für alle Beteiligten reibungslos, schnell und vor allem stressfrei abläuft, gibt es ein paar einfache, aber extrem wichtige Punkte, die jeder Kunde beachten sollte.
Fahrzeug abstellen, aber bitte nicht anonym
Wenn Sie Ihr Fahrzeug außerhalb unserer Öffnungszeiten bei uns abstellen, sorgen Sie bitte dafür, dass es eindeutig identifizierbar ist.
Mindestens erforderlich sind:
- Ein Zettel am Schlüssel oder sichtbar im Fahrzeug
- Ihr Name
- Eine Telefonnummer für Rückfragen
Ohne diese Informationen steht im Zweifel einfach „ein Auto“ auf dem Hof und niemand weiß, was damit passieren soll.
Noch besser: Auftrag schriftlich festhalten
Wer es professionell und sauber machen möchte, geht einen Schritt weiter:
- Kurzer schriftlicher Auftrag
- Stichpunktartige Auflistung der gewünschten Arbeiten
- Gern ergänzt um Hinweise wie:
- Geräusche
- bekannte Probleme
- „Bitte vorher Rücksprache halten“
Das ist nicht nur für die Werkstatt hilfreich, sondern auch für Sie als Kunden ein großer Vorteil:
- Es gibt keine Missverständnisse
- Beide Seiten haben einen klaren Nachweis, was beauftragt wurde
- Das Ganze dient der Absicherung , wenn vorher nur telefoniert oder per Mail gesprochen wurde.
Kurz gesagt:
👉 Ein Zettel ersetzt keine Kommunikation – aber er sichert sie ab.
Fahrzeug außerhalb der Öffnungszeiten abholen – darauf sollten Sie achten
Auch bei der Abholung außerhalb der Geschäftszeiten gibt es ein paar Dinge, die oft unterschätzt werden.
1. Fahrzeug vor Fahrtantritt prüfen
Bevor Sie vom Hof fahren, nehmen Sie sich bitte kurz Zeit für eine gründliche Sichtkontrolle:
- Karosserie
- Felgen
- Spiegel
- Scheiben
Sollten Ihnen Schäden auffallen, dokumentieren Sie diese direkt vor Ort, am besten:
- mit Fotos
- noch auf dem Werkstattparkplatz
- bevor Sie das Fahrzeug selbst bewegen
So vermeiden Sie spätere Diskussionen nach dem Motto:
„Woher sollen wir wissen, ob das nicht auf dem Heimweg passiert ist?“
2. Schlüsselhinterlegung vorher bestätigen
So banal es klingt:
Es empfiehlt sich immer, kurz vor Feierabend am Abholtag anzurufen, um sicherzugehen, dass der Schlüssel tatsächlich im Abholsafe hinterlegt wurde.
Auch in den besten Werkstätten:
- passieren Missverständnisse
- wird mal etwas vergessen
- oder es wurde anders abgesprochen als gedacht
Ein kurzer Anruf spart im Zweifel einen unnötigen Weg und jede Menge Frust.
Weitere Tipps aus der Praxis
Ein paar zusätzliche Punkte, die sich im Alltag bewährt haben:
- Wertgegenstände aus dem Fahrzeug entfernen
→ die meisten Werstätten übernehmen keine Haftung für im Fahrzeug verbleibende Wertgegenstände - Parkposition sinnvoll wählen
→ keine Einfahrten blockieren, keine Rettungswege zustellen - Bei Zeitdruck unbedingt vermerken, falls das Fahrzeug zu einem bestimmten Termin fertig sein muss
Fazit
Ein Fahrzeug außerhalb der Öffnungszeiten abzustellen oder abzuholen ist absolut unkompliziert, wenn ein paar einfache Regeln eingehalten werden.
Ein Zettel mit Name, Telefonnummer und Auftrag kostet zwei Minuten Zeit, spart aber:
- Rückfragen
- Verzögerungen
- Missverständnisse
- und im schlimmsten Fall Ärger auf beiden Seiten
Am Ende haben alle das gleiche Ziel:
👉 Ihr Fahrzeug schnell, korrekt und zu Ihrer Zufriedenheit fertig zu stellen.