Führerschein Klasse S

Führerschein-Klassen A, B, S, T, AM (neu);
Klassen 1, 4, 5, A, M, T (alt vor 1989 );

Leicht-Kraftfahrzeuge - junge und dynamische Führerscheinklasse

Leichtkraftfahrzeuge bilden eine europäische Sonderfahrzeugklasse, die in der übrigen Weltgemeinschaft so nicht bekannt ist. Aber auch in Europa haben sich die Fahrzeugklassen der einzelnen Länder erst im Laufe der Jahre zu einer im Jahre 2013 einheitlichen Verordnung definiert.

In Deutschland durften bis 02/2005 vergleichbare KFZ in einer "Vorläuferregelung", der nationalen Schlüsselzahl L 175, genutzt werden. Inhaber alter Führerschein-Klassen 1,4,5 oder A,M,T, abgelegt vor 1989, durften KFZ führen, die entweder mit einem Hubraum von maximal 50 ccm bestückt und in der Geschwindigkeit nicht limitiert waren oder als handelsübliche PKW zugelassen, aber auf 25 km/h begrenzt waren. Beide Typen, die sog. Minicars mit einem 50 ccm-Motor und die PKW, bauartverändert auf 25 km/h führten ein amtliches Kennzeichen wie andere PKW auch und wurden deshalb bei den Zulassungsstellen registriert.

02/2005 bekam die Fahrzeugart in Deutschland ein eigenes Gesicht; es wurde die neue Führerscheinklasse S ausgerufen. Fahrerlaubnisrechtlich unterschied sich zwar Deutschland noch von den anderen EU-Staaten; fahrzeugtechnisch wurde jedoch die Fahrzeugart in die 3. Europäische Führerscheinrichtlinie (2006/126/EG) integriert unter der Klasse L6e - 4rädriges Leichtkraftfahrzeug (Leicht-KFZ). Die Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV §6) führte fortan die Klasse auf und die StVZO § 18 (2) 4 bescheinigte den Typen eine Zulassungsfreiheit.

Merkmale der neuen Leicht-KFZ

  • Zulassungsfreiheit bei den KFZ-Zulassungsstellen, d.h. nur V-Kennzeichen notwendig
  • KFZ-Steuer- und Plaketten befreit
  • keine regelmäßigen TÜV-, bzw. DEKRA-Untersuchungen vorgeschrieben
  • 45 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • Leergewicht bis 350 kg
  • Dieselmotor mit unbegrenztem Hubraum, aber 4 kW Leistungsbegrenzung oder Benzinmotor bis 50 ccm mit unbegrenzter kW-Leistung oder E-Motor bis zu 4 kW

casalini-m-12-seitenansicht    Gamma Leicht PKW

Eckpunkte der neueren Führerschein-Klasse S (ab 2005)

  • Die Klasse S kann mit 16 Jahren abgelegt werden
  • Die Theorie entspricht dem Umfang wie beim PKW-Führerschein; die praktische Prüfung ist kürzer und einfacher als beim PKW (u.a. keine Autobahn-, keine Nachtfahrt)
  • Sehtest und Erste Hilfe Kurs sind wie beim PKW- Führerschein vorgeschrieben
  • Die alten Führerscheinklassen 1,4,5, bzw. A,M,T, vor 1989 abgelegt, werden als "S" anerkannt; die neueren Klassen A, T und B schließen den "S" ein.

Ablösung der Führerschein-Klasse S von der neuen Klasse AM (ab 19.01.2013)

Seit 01/2013 ist der Führerschein S aufgehoben zugunsten der neuen Klasse AM. Die 3. Europäische Führerscheinrichtlinie (2006/126/EG) gilt nun als umgesetzt. Wichtigste Neuerungen sind:

  • Mussten bis 01/2013 für die Nutzung von Mopeds und Leicht-KFZ noch getrennte Führerscheine abgelegt werden, bedarf es jetzt nur eines Führerscheins, nämlich Führerscheinklasse AM, d.h. S und M sind weggefallen zugunsten von AM.
  • Alle alten Regeln für den S (siehe oben) gelten weiterhin auch für AM.
  • Die Motorrad-Führerscheine A, A2 und A1 und die bisherigen, alten Führerscheine M und S schließen AM mit ein. Die älteren Führerscheinklassen werden wie bisher für S auch für AM angerechnet. Ein Umschreiben ist nicht notwendig.
  • Die neueren Führerscheinklassen M und S nach 1989, bzw. nach 2005 schließen die neue Führerscheinklasse AM ein.
Sicherheit, Komfort und Technik eines Leichtkraftfahrzeuges

Sicherheit und Komfort eines Leicht-KFZ dürfen getrost als Alternative zum Moped und Motorrad definiert werden. Viele Nutzer stehen vor der Entscheidung: Moped/Motorrad oder Leicht-KFZ! Das Leicht-KFZ schützt vor Kälte, Wind, Nässe und direktem Sturz auf die Straße. Es bietet einen vergleichbaren, aber nicht gleichen Komfort wie ein PKW. Man fährt ohne aufbauschende Schutzkleidung und Helm mit viel Platz im Kofferraum oder beachtlicher Zuladung hinten auf der Pritsche beim Klein-Nutzfahrzeug.

Kräftige Dieselmotoren ziehen das Mini-Auto samt Insassen, Gepäck und Last jeden Berg im Mittelgebirge ohne Mühe hinauf. Der Verbrauch ist minimal. Die Langlebigkeit der Motoren ist sprichwörtlich. Selbsttragende Stahlrahmen oder gelegentlich auch Alurahmen und diverse Karosseriearten bieten Schutz und Sicherheit im Vergleich zu jedem Zweirad. Anbetracht des geringen, vorgegebenen Eigengewichtes von 350 kg sollte man jedoch ein Leicht-KFZ nicht mit einem PKW im technischen Anspruch vergleichen.

 

Casalini

 

Das Marken-Angebot von GAMMA

Neufahrzeuge

GAMMA ist Importeur des italienischen Premium-Herstellers CASALINI. Der Inhaber geführte Familienbetrieb fertigt Minicars von höchster Fertigungsqualität. Die GFK-Karosserie ist vergleichbar stabil wie ein Sportboot. Die verbauten Mitsubishi-Diesel-Motoren mit über 630 ccm suchen in der ganzen Branche ihresgleichen. CASALINI bietet großräumige Limousinen mit besonders großen Kofferräumen an, aber auch zwei verschiedene Nutzfahrzeugtypen, die für Handwerker, Selbständige und Hobbygärtner wegen der großen Ladeflächen gleichermaßen interessant sind.

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